Gratis bloggen bei
myblog.de

IMaisonI IMoiI IFotosI IArchivI IGästebuchI IContactI
Designer x Host
Der Hund

Ich habe mir wirklich Mühe gegeben, den Hund meiner französischen Familie zu mögen. Wo fange ich an?

Das Tier heisst "Petit Père".

Petit Père stinkt. Freundlicher kann ich es nicht ausdrücken. Hält er sich länger als 5 Minuten in einem Zimmer auf, stinkt dieses danach genauso. Deshalb verschliesse ich immer schnell die Tür vor ihm. Das Problem: Petit Père kann nicht alleine sein. Petit Père kratzt also stundenlang an der Zimmertür, jammert, heult, bellt und kratzt und kratzt. Dieses Gekratze erfolgt in einer beachtlichen Lautstärke. Manchmal wummert er auch gegen die Tür. Aber da bleibe ich eisern und lasse ihn nicht rein. Denn ist er erstmal drin, fletzt er sich sofort auf meinen Teppich, sabbert ihn voll, stinkt vor sich hin und schnuppert an meinen Sachen. Alles was in seine Nähe kommt, oder manchmal sogar in sein Maul, nimmt sofort seinen Gestank an. Wenn ich dann genug von den Sabberflecken auf dem Teppich habe, nehme ich ihn mit spitzen Fingern am Halsband und schleife ihn hinaus. Genau! Danach stinken meine Hände! Um das alles zu vermeiden, lasse ich die Tür also geschlossen und übertöne sein Gejammer mit Musik. Am Tag funktionniert das auch durchaus. Das Problem ist der Morgen. Mein Wecker klingelt meistens als erstes, was er sofort bemerkt und nach einer "einsamen" Nacht im Wohnzimmer beginnt er natürlich wie wild an meiner Tür zu kratzen. Das Gute daran ist natürlich, dass ich in jedem Falle aufstehen müsste. Aber ganz ehrlich: Ich hasse diesen Hund!*

*Es ist das erste Mal, dass ich in meinem Leben mit einem Hund konfrontiert werde, deshalb verallgemeinert diesen Satz bitte nicht! Ich habe nicht grundsätzlich etwas gegen Hunde...

17.1.08 16:56
 


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen